Kundengeschichte · Im Gespräch

„Fonio.ai war der Einstieg – aber Makler brauchen mehr als einen Telefonbot"

Immobilienmakler Oliver Fründt aus Hamburg hat früh mit KI-Telefonie begonnen – zuerst mit Fonio.ai. Im Gespräch mit Frank Wilstermann erklärt er, warum für Makler vor allem die onOffice-Integration und der Prozess nach dem Anruf den Unterschied machen.

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Oliver Fründt
Immobilienmakler, Hamburg · im Gespräch mit Frank Wilstermann
·Lesezeit ca. 7 Min.·onOffice-Nutzer
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Herr Fründt, Sie haben früh mit KI-Telefonie angefangen. Wie kam es dazu?

Wir haben schon relativ früh angefangen, uns mit KI-Telefonie zu beschäftigen. Das war schon im Sommer 25, fast so ein bisschen notgedrungen, weil Ferienzeit war, Mitarbeiter im Urlaub waren und Krankheitsfälle dazukamen. Ich habe dann einfach mal bei Fonio gebucht. Und das ging ratzfatz: In kurzer Zeit hatte ich da einen einfachen Agenten gebaut, der zumindest Anrufe entgegennehmen und weiterleiten konnte und gute Notizen gemacht hat.

Das klingt zunächst positiv. Wo kam Fonio an seine Grenzen?

Das war unser Einstieg, bei dem ich gesehen habe: Hey, das funktioniert besser, als ich dachte. Allerdings kam man dann irgendwann an die Komfortgrenzen heran, denn Fonio hat keine Anbindung an unser CRM, an onOffice. Die Telefonberichte kamen als E-Mail und dann musste man halt gucken, welcher Kunde das denn gewesen ist. Man hat auf dem einen Bildschirm diese eingegangene E-Mail von Fonio, auf dem zweiten idealerweise onOffice, muss dann über die Rufnummer schauen, welcher Kunde das gewesen ist, und das dann verbuchen.

„Da war sehr schnell die Grenze erreicht – es wurde Handarbeit gefordert. Ich bin Immobilienspezialist und kein IT-Spezi."
Wie sind Sie dann auf den KI-Telefon-Agenten gestoßen?

Dann sah ich in einem onOffice-Release die Mitteilung: KI-Telefonagent aus Hamburg, Local Player – fand ich toll, nicht wie Fonio irgendwie in Wien – der eine onOffice-Integration realisiert hat. Da habe ich ehrlich gesagt nicht lange gezögert, sondern das Thema einfach mal ausprobiert.

Was war der erste große Unterschied zu Fonio?

Und jetzt kommt der erste große Unterschied zu Fonio: Die weiß da schon, wer da anruft. Die identifiziert über die Rufnummer des Anrufers aus der Datenbank erstmal den Kunden. Man kriegt sofort eine Verknüpfung hin zwischen dem externen Anrufer und dem internen Kunden.

Und was bringt Ihnen das konkret im CRM?

Verbunden mit dem Vorteil, dass eine Anrufaktivität im onOffice-CRM bei der Adresse hinterlegt wird. Und mit dem Vorteil, dass eine Rückrufaufgabe direkt zugeordnet werden kann. Da gibt es viele Individualisierungsmöglichkeiten. Das ist genau die Handarbeit, die bei Fonio nötig war – und die hier komplett wegfällt.

„Die Maschine kann dem Anrufer sagen, wo die Wohnung liegt, was sie kostet, und auf Wunsch das Kurzexposé vortragen – 24/7."
Wie reagieren Ihre Kunden auf die KI?

Ich hatte sogar einen Fall, da hat der Kunde, als ich ihn zurückgerufen habe, die besondere Freundlichkeit meiner Mitarbeiterin gelobt. Und das war eure KI. Die meisten merken vor allem: Es funktioniert, und es geht sofort jemand ran.

Ersetzt die KI für Sie den Makler?

Ich will nicht den persönlichen Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden ersetzen, sondern ich will die KI vorrangig in den Momenten haben, wo der Mensch für den Kunden nicht zur Verfügung steht. Da ist die KI auf alle Fälle viel, viel besser – auch im Kundeninteresse – als das Voicemail-System.

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